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Alexandria Trail

  • Autorenbild: Henne
    Henne
  • 15. Dez. 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Der Alexandria Trail ist eine Zweitageswanderung, die uns der Wanderführer sehr schmackhaft gemacht hat. Leider sind wir bisher daran gescheitert, ihn zu gehen, da man mindestens zu dritt sein muss. Aus Sicherheitsgründen. Auch das Satellitentelefon konnte die Ranger nicht überzeugen.

Als wir uns das Permit für eine Tageswanderung holen, fragen wir trotzdem nochmal nach. Und wir haben Glück, dass am nächsten Tag eine Vierergruppe losmarschiert, der wir uns anschließen können.

Wir verbringen den Tag mit einem Strandspaziergang. Dort treffen wir auf drei Angler, die anscheinend etwas ziemlich Großes am Haken haben. Angeblich einen Hai. Wir warten gespannt, bis sie das Tier aus dem Wasser ziehen. Es ist tatsächlich ein Hai. Bestimmt zwei Meter lang. Die drei posieren für Fotos mit dem armen Tier, bevor sie ihn wieder ins Meer zurück lassen. Wir waren froh, dass sie ihn am Leben gelassen haben.

Am nächsten Tag ist es natürlich doch nicht so einfach, wie gedacht. Der Ranger, der heute im Office sitzt, gibt uns kein Permit, da wir keine Reservierung haben. Dank Marks Hartnäckigkeit und nach einem Telefonat mit einer Angestellten im Hauptbüro der Nationalparkverwaltung, dürfen wir doch noch los. Yippiiiiee!!!

Zufrieden ziehen wir los durch den Alexandria Forest. Der Wald ist erfüllt von Vogelgezwitscher und schrillem Zirpen riesiger Insekten. Zwischendurch hören wir die Meerkatzen in den Baumkronen. Nach 2,5 Stunden sind wir am Strand angekommen. Ein endlos langer und breiter Sandstrand und keine Menschenseele weit und breit. Rechts von uns liegen die riesige Dünen und links das Meer. Barfuß gehen wir den Strand entlang bis eine Boje den Weg nach oben markiert. Steil geht es mit Hilfe eines Seils auf die Düne. Von hier geht es über die Dünen zur Woody Cape Hut. Eine kleine Hütte mit zwei Zimmern, Kochutensilien und einer schönen Terrasse. Es gibt mal wieder Pasta, was sonst 😅 Nach 7 Stunden und 21 km haben wir uns die aber auch verdient.

Am zweiten Tag müssen wir durch eine weite Dünenlandschaft. Einen Pfad gibt es nicht. Der Weg ist markiert mit roten Schildern alle 100-200m. Bei Nebel eher schlecht zu finden. Zum Glück ist das Wetter perfekt, kein Nebel, und der Sand relativ fest, sodass wir ohne Probleme das Dünenfeld queren.

Am Ende wird es etwas zäh. Es geht wieder durch den Wald mit gefühlt 100% Luftfeuchtigkeit und alle paar Meter bleiben wir in einem Spinnennetz hängen. Pfui Daifi!!!

Gegen Mittag sind wir wieder am Auto und freuen uns auf die heiße Dusche.




 
 
 

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