Kapstadt und Simon's Town
- Henne

- 17. Nov. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Dez. 2021
Am Tag der Anreise schaffen wir es gerade mal zum Supermarkt. Wir nehmen uns aber vor, am nächsten Tag auf den Lion‘s Head zu wandern.
Der Wanderweg beginnt fast direkt an unserer Unterkunft.
Von oben haben wir einen tollen Blick über Kapstadt. Der Weg endet in Camps Bay, wo wir bei einem Festmahl auf unsere Reise anstoßen!
Die nächsten Tage schlendern wir zur Waterfront, durch Kapstadt´s Innenstadt, durch Bo-Kaap mit seinen vielen bunten Häuschen und lassen die Abende im Whirlpool ausklingen.
Da Charly noch auf sich warten lässt, buchen wir uns einen Mietwagen und stürzen uns todesmutig in den Linksverkehr. Zur Beruhigung haben wir zum Glück das all-inclusive-Versicherungspaket gebucht. Mit dem kleinen Flitzer, in den gerade so unser ganzes Gepäck reinpasst, düsen wir nach Simonstown, eine kleine Stadt auf der Kap-Halbinsel. Dort verbringen wir die nächsten 10 Tage.
Als erstes besuchen wir die putzigen Pinguine am Boulders Beach. Dort sehen wir auch ein paar der Klippschliefer, welche enge Verwandte des Elefanten sind 😅
Sportlich gehts die nächsten Tage weiter... Wir wandern auf den Chapmans Peak und den Tafelberg. Nach einer Empfehlung eines netten Südafrikaners nehmen wir die Route über das India Venster. Eine spektakuläre Route mit ein bisschen Kraxelei.
Da das Meer zu kalt zum Baden ist, entscheiden wir uns, es mit dem Kajak zu erkunden und schließen uns spontan einer geführten Tour an. Die Guides sind ein super nettes und herzliches Ehepaar, Tracy und Terrence, von denen wir viel über die Natur und die Umgebung lernen.
Eine Erkundung des Kaps darf natürlich auch nicht fehlen. Am Parkplatz angekommen, lernen wir direkt die lästigen, an Touristen gewöhnten Baboons kennen. Nachdem mir dort einer der Biestern fast meinen Keks aus der Hand geklaut hätte, sind wir jetzt ein bisschen vorsichtiger. Um den dicken Macker zu markieren, setzt er noch einen dicken Haufen auf den Mietwagen neben uns 😂
Das Proviant gut im Auto verstaut, wandern wir los. Der Blick zum Kap der guten Hoffnung ist traumhaft.
Das Kap von Süden aus zu betrachten wäre wahrscheinlich auch schön!? Daher buchen wir uns bei Tracy und Terrence eine Kajak Tour, die uns bis zum Kap der guten Hoffnung führt. So toll!
Wir fahren an einer großen Robbenkolonie vorbei und kommen den Tieren ganz nah. Am Kap pfeift der Wind. Aber mit dem Kajak auf den Wellen zu schaukeln, macht richtig Laune.
Die gute Laune hält aber nicht ewig. Während wir uns nach der Tour wieder landfein machen, schnappt sich der Chefpavian meinen Rucksack. Erst stöbert er alles behutsam durch. Als er den Reißverschluss vom kleinen Deckelfach nicht findet, fängt er an den Rucksack komplett aufzureißen. Was ein Scheiß! Der mutige Terrence rettet am Ende den Rucksack und verscheucht das Vieh. Zum Glück war alles noch drin und Power Tape hält den Riss ganz gut zusammen 😅 Ab jetzt sind wir aber wirklich vorsichtiger...
Danach belohnen wir uns mit einem fetten Stück Karottenkuchen auf der Imhofffarm.
Lion's Head
Kapstadt
Bo Kaap
Boulders Beach
Unterwegs auf der Kaphalbinsel
Chapmans Peak
Tafelberg via India Venster
Am Kap der Guten Hoffnung





























































































































































































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